Assurance Services AG
Mario Gassner wurde vom Aufsichtsrat der Finanzmarktaufsicht vom interimistischen zum definitiven FMA-Chef befördert. Dies schliesst die knapp halbjährige Vakanz an der Spitze, dafür wird nun ein neuer Abteilungsleiter gesucht.
Von 20 hervorragend qualifizierten Bewerbern für den Chefposten der Finanzmarktaufsicht (FMA) sprach René Melliger, Vorsitzender des Aufsichtsrates,vor zwei Monaten. Zuletzt hat sich das Gremium aber für einen internen Nachfolger von Stephan Ochsner entschieden. Mario Gassner steht neu an der FMA-Spitze, nachdem er bis zu Ochsners Abgang Vizechef war und die Behörde seit Februar interimistisch führte.
Der bisherige Leiter der Versicherungsund Vorsorgeaufsicht arbeitet seit 1991 beim Land und gehört der FMA seit ihrer Auslagerung im Jahr 2005 an. Der 44-jährige Triesenberger weise als Kenner des liechtensteinischen Finanzplatzes und der internationalen Entwicklungen im Finanzdienstleistungsbereich eine sehr grosse Erfahrung in der Aufsicht und der internationalen Zusammenarbeit aus, heisst es in der Medienmitteilung.
Neue Vakanz
Bereits entschieden hat der Aufsichtsrat, dass Christian Reich stellvertretender FMA-Chef wird. Der 36-jährige Schweizer leitet die Banken und Wertpapieraufsicht. Noch offen ist dagegen, wer von Gassner die Führung der Versicherungs- und Vorsorgeaufsicht übernimmt. Denn der FMA-Chef selber steht keiner Abteilung vor. Die Stelle wird ausgeschrieben, was wiederum zu einer mehrmonatigen Vakanz führen dürfte. (ach)